Also, so viel zur Busfahrt: Wir sind heile und ganz angekommen.
War seeehr abenteuerlich und an Schlaf war mit keinem Auge dran zu denken, bin fast 3 mal aus meiner Koje geflogen (die man sich uebrigends mit fremden Menschen teilt, man liegt da wie in einem Sarg drin) und habe tausend Stossgebete und mAntren zu allen Goettern geschickt und wir haben es im Unterschied zu einem anderen Bus mit heiler Windschutzscheibe und allen Raedern nach Hampi geschafft, ich glaube wir haben eine Kuh ueberfahren und jemanden irgendwo vergessen, aber sonst alles klar.
Nach 12 ruempligen Stunden kommen wir morgends zum Hahnenschrei in Hampi an.
Begruesst werden wir von arbeitslosen Rikshafahrern, die uns als erste Beute des TAges fasst zerfleischen und einen in ihr Gefaehrt schleifen. Nach Einigung eines Preises und in ganz strenger Lehrermanie (Klappe zu (die reden hier naemlich immer alle auf einmal), sonst laufe ich und du verdienst nichts) geht es dann auch mal weiter und wir werden alle am Boatjetty abgeliefert. Denn ich will auf die andere, gemuetliche Seite des Flusses, der Hampi zweiteilt.
Und soviel zu diesem kleinen Dorf: Ich wusste dass es hier ein paar nette Tempel gibt und es recht huebsch sein soll, hab aber nie im Leben mit dem gerechnet, was ich hier angetroffen habe.
Es ist absolut magisch, eine Landschaft wie aus dem PAradiese, man kommt sich vor wie in einer Oase, umgeben von Palmen, in der Mitte der Fluss und tausende von Zeiten geglaetteten Felsen, die aussehen als haette eine uebergrosse Faust die mal herzenslustig uebers Gelaende verstreut. Einfach magisch. Eine ganz tolle Atmosphaere herrscht hier und es ist vorallem eins: Unglaublich ruhig.
Mit nem suessen kleinen Kutter, der 50 Leute einlaedt und halb auf dem Grund des Flusses schleift geht es an die andere Seite und dieses faehrensystem funktioniert nicht nach Logik, aber wunderbar.
Finde ein lachhaft guenstiges Zimmer, wunderschoen mit eigener Haengematte und habe ein suesses Restaurant/Abhaengen/Bar/relaxcafe vor der Nase, in dem ich meinen ersten Tag verbringe mit quatschen, lesen und essen. Gehe auch in die Felsen spazieren und geniesse die magische Stimmung der Steine und eine herrliche Aussicht auf das Tal.
Juchhhuu, es ist so schoen hier, will gar nicht mehr weg!
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