Es ist Freitag der 13. und vielleicht sind deshalb so wenig Leute mit auf der Tour :) Wir sind nur zu zehnt und haben einen lustigen Fahrer, der gerne singt...und morgen fruehs geht es los, puenktlich zum Sonnenaufgang ueber dem Meer, sooo wunderschoen, der Nebel haengt in den taelern und ich wuerde am liebsten alle 100 Meter ANHALTEN schreien, um tolle Fotos machen zu koennen....seufz.....Unser erster Stop ist in einem Kauriwald, ein Wald von Riessenbaeumen, den groessten in Neuseeland und tausende Jahre alt....wunderschoen und magisch! Unser naechster Stopp ist in einem Cafe, das an einen Kauriholzshop anschliesst und da gab es die tollsten Holzdinge, Schuesseln, Stuehle usw. und anscheinend die einzige Holztreppe IN einem Kauriholzstamm auf der Welt. Dieser Stamm war in einem Moor und 45.000 Jahre am rumliegen, bevor ihn jemand da rausgezogen hat und in eine Treppe verwandelt hat. Sehr beeindruckend! Weiter geht es Richtung Norden und wir kommen an den Ninety-Miles-beach, der nur 60 Meilenlang ist. nser Busfahrer faehrt da voll laessig drauf und heizt mit 100 Sachen direkt am Meer entlang und ich bin voll aus dem Haeuschen, wie geil ist das denn???!!! Ein kleiner Stopp, wo der Bus nicht einsinkt (hier gibt es anscheinend Treibsand...) ermoeglicht uns einen Muschelspaziergang und es gibt frisch gesammelte Muscheln aus dem Wasser zu essen (nur ein paar probieren, sieht ein wenig sonderbar aus und schmeckt seeehhhr salzig und haelt Stunden, weil es so quitschig ist...(mir ist das Wort fuer Kaugummiaehnliches Zeug entfallen)
Dann geht es zu einem der Highlights des Tages, einer Megaduene : auf zum Sandsurfen...auch wenn ich das mit dem echten Surfen noch nicht fuer mich entdeckt hab, Sandsurfen ist absolut mein Ding! Besser als Schlittenfahren und die Duene war soooo steil, war der HAmmer da hochzuschnaufen....und shwuuuups ging es den Berg runter, megaspassig und von dem bremsen sind meine Fussnaegel jetzt total sauber (man muss da naemlich seine Haxen in den Sand rammen, um an zu halten....)
Nachdem wir alle ziemlich aus der Puste sind fahren wir weiter zum Cape Reinga. Der magische Ort der MAori, an dem die verstorbenen Seelen in die Todeswelt hinuebergehen...ziemlich gruselig und doch wunderschoen hier, es ist landschaftlich schon fast wie in Australien und ausserdem kommen hier die Tasman See und der Pazifik zusammen, was man sogar richtig sehen kann. In der Halbmondform, die durch die Stroemungen ensteht, kann man tatsaechlich unterschiedliche Wellenrichtungen ausmachen...
Zurueck nach Paihia geht es in einem Schwups und jetzt ist das Land in goldenes Abendsonnenlicht getaucht und ich bin megaschlaefrig von dem ganzen Tag....zurueck im Hostel kann ich mich dann doch noch zum Meer raffen (ist nur 100 Meter von meinem Bett entfernt!) und bestaune Sterne und Mond bei Nacht.....ich wollte fast ins Wasser springen, war aber saukalt und ich shaffs nur bis zu den Knien....:)
Also, bis bald und denk an euch und hab euch lieb...eure Katha
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