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Freitag, 6. Mai 2011

Tongatapu- eine Inseltour




















Diese Tour habe ich ganz am anfang an meinem ersten Tag in Tonga gemacht und vor lauter posten und Fotos doch tatsaechlich vergessen in den Blog zu stellen. Das ist also nicht in der reihenfolge, aber ich denke, das stoert euch net...es war ein so regnerischer Tag und wahrscheinlich nicht der Beste zum gemuetlichen reinrutschen in diese Kultur hier. Aber gut...hatte ja danach tausende schoen tage :)
Die Tour ging erst zu den Blowholes, mit megawellen, oh gott, die waren soooo hoch....dann zu einem Archway, zum Trilithon, einem sehr alten Felsen, den die Tonganer mal aufgestellt haben (so was wie Stonehenge des Suedpazifik), dann sehen wir noch jede Menge Schweinchen...und die einzige zweikoepfige Palme der welt (anscheinend).....Wir erfahren viel ueber Kultur und Pflanzen und Anbau auf der Insel. Viele der Sachen hab ich inzwischen schon gegessen und man bekommt eine idee davon, warum die Tonganer die fettesten Menschen der Welt sind (es gibt auch normale, so ist das nicht). Das Essen besteht jeden Tag aus Fleisch, Fleisch, Fleisch, manchmal Fisch und Muscheln, Talowurzeln, Breadfruit, Yam und Kasava, alles sehr saettigende Knollengewaechse....die stopfen einen bis oben hin. Fruechte gibt es natuerlich auch, aber Gemuese ist recht rar. Es weren ausserdem unmegen an Fertig Instantnudeln konsumiert (auch so aus der Packung als "Snack") und TONNEN an Zucker und sweet stuff. Der reinste Horror fuer Veganer und Vegetarier....
Die Mode hier ist echt noch sehr typisch tongisch. Die wenigsten laufen westlich rum. Kinder haben fast alle immer ihr Schuluniformen an, in den leucghtendsten Farbe, die Maedchen immer mit tollen Flechtzoepfen. Die Jungen und Maenner haben fast alle Roecke an bis zum Knoechel, meist mit Matten um die Koerpermitte gebunden...sieht am Anfang recht ulkig aus, all die Maenner in Roeckchen, aber es hat was. Mit der Zeit ist es ganz normal. Frauen tragen auch oft so schoene Bastguertel von dem in Streifen kunstvolle Blumen oder aehnlichs herunterbaumeln. Die nervige Version besteht aus geschleiften Kokosperlen, die dann immer klirren. Viele kleine Kinder sind einfach nackig und rufen immer "Palangi" wenn sie einen Touristen sehen (heisst "Weisser")
In der Stadt (hahaha) kann man immer noch die Folgen eines krassen Brandes sehen, viele Haeuser sind abgebrannt und werden gerade wieder aufgebaut. Treffpunkt fuer viele Touristen sind die netten Cafes der Stadt. Der Markt prueft einen in jeglicher Hinsicht auf Kauffestigkeit und eigentlich jeder wird schwach. Es gibt soooooooooo tolle Handwerkliche Sachen, die alle net in meinen Rucksack passen (schnief).

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